LUTHERKIRCHE
Kanzlerstr. 2-4 . 44263 Dortmund

Geschichtliches zur Lutherkirche
Die Lutherkirche mit ihrem 72 Meter hohen Turm wurde bis 1889 nach Plänen des Essener Architekten Peter Zindel errichtet. Sie war die erste vollendete protestantische Kirche unter Kaiser Wilhelm II.. Zur Einweihung stiftete dieser als Oberhaupt der evangelischen Kirchen in Preußen eine noch heute erhaltene Kopie des Gemäldes „Beweinung Christi“ von Anton van Dyck. Auch wenn äußerlich der mittelalterlichen Architektur im neugotischen Stil gehuldigt wurde, folgte der Kirchbau im Innern mit seinen Emporen und der Kanzel dem zeitgenössischen protestantischen Baukonzept.
Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde das Innere bis 1954 unter Architekt Heinz Dahlbüdding stark vereinfacht wieder errichtet. Aus dieser Zeit stammt auch die nach Entwürfen des Lünener Glasmalers Wilhelm Rengshausen gefertigte Farbverglasung.
Die im Einklang mit Raum und Fensterrosette von Architekt Dahlbüdding konzipierte Schleifladenorgel wurde 1962 von der Lübecker Orgelbaufirma Kemper erbaut.

Provisorische Grundsteinlegung am 10. November 1883 – zum Gedenken an
Martin Luthers Geburt vor 500 Jahren.
Grundsteinlegung am 20. Juni 1886.

Festgottesdienst zur Eröffnung der Lutherkirche am 04. April 1889.
Fast vollständige Zerstörung der Lutherkirche durch Bombenangriff am 12. März 1945.
1952 Beginn des Wiederaufbaus.
1. Advent 1954 – Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Lutherkirche.
1984-1995 Sanierung der Kirche.

Unsere Gottesdienste finden an Sonn- und Feiertagen in der Regel um 10.00 Uhr statt!

Die Lutherkirche beherbergt seit vielen Jahren im Turm Wanderfalken und Turmfalken unter regelmäßiger Beobachtung des Falkenexperten Reinhard Wohlgemuth. Im Jahr 2009 erhielt die Kirchengemeinde vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) das Zertifikat „Lebensraum Kirchturm“.

Die Lutherkirche ist „Offene Kirche” zu folgenden Zeiten:
Freitag: 10.30 Uhr – 12.30 Uhr

Kommen Sie, besuchen Sie die Lutherkirche – auch außerhalb der Gottesdienste!
Einfach innehalten, ausspannen vom hektischen Alltag, meditieren, beten oder per Info-Flyer einen historischen Rundgang durch den Kirchraum machen. Unsere ehrenamtlichen Gastgeber und Gastgeberinnen der „Offenen Kirche“ stehen für Informationen gerne bereit. Da die Lutherkirche auch eingetragene Pilgerkirche ist, können Sie bei uns auch einen Pilgerstempel erhalten!
Wegen einer Kirchenführung melden Sie sich bitte bei
Pfarrerin Susanne Schröder-Nowak – Tel.: 02 31-20 64 58 96

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GEMEINDEHAUS
Wellinghofer Str. 21 . 44263 Dortmund

2011
Eröffnung der neuen Räumlichkeit „Teen-Treff” der Jugend.

2010
Renovierung der Räume – vorderer Teil des Gemeindehauses
Oktober – Eröffnung und Namensgebung nach Umfrage: „Luthereck”
Nutzung durch Gruppen und Kreise der Gemeinde sowie durch das „Gemeindecafé”

2008
Sanierung des Gemeindesaales

2003-2004
Aufstockung über dem Gemeindesaal mit Errichtung von 2 Geschossen zu 14 Seniorenwohnungen mit Eingang Virchowstraße 1. Ausbau des ehemaligen Kinofoyers zum Gemeindebüro und Friedhofsverwaltung mit Besprechungsraum sowie Aktenlagerung. Im 2-geschossigen Teil des 1. OG über dem ehemaligen Foyer Ausbau der Räumlichkeiten und des ehemaligen Gemeindeteiles (Handwerkertreff), derzeit genutzt als Krisenzentrum in Verbindung mit Bethanien – Mietobjekt.

26.09.1982:
Einweihungsfeier mit dem Altsuperintendenten Fritz Knoch, der von 1933 bis 1954 Pfarrer in Hörde war für das umgebaute evangelische Gemeindehaus nach zweijähriger Bauzeit. Dazu haben Spenden aus der Gemeinde in Höhe von DM 191.500 beigetragen.

Gestaltung:
Großer Saal mit 300 Plätzen in Stuhlreihen; Gemeinde-Café, sowie mehreren kleineren Mehrzweckräumen; Im Gemeindehaus findet schwerpunktmäßig statt: die Arbeit der Kantorei, der kirchlichen Vereine, die Altenarbeit der Gemeinde, Gymnastikgruppen sowie gesamtgemeindliche Veranstaltungen. Darüber hinaus treffen sich hier Gruppen von außerhalb der Gemeinde, z.B. SGV,AA, Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe.

Die obere Etage wird als Diakoniestation und als Verwaltungseinheit des Diakonischen Werkes (Betreutes Wohnen für psychisch Kranke genutzt).

1955:
Verpachtung des großen Saales als Kino (Phönix-Kino). In dieser Zeit wurde der vordere Teil des Gemeindehauses an eine Gastronomie verpachtet; die Hörder Kirchengemeinde war damit eine der ganz wenigen westfälischen Gemeinden mit einer „eigenen Kneipe“. Hier entstand ein Treffpunkt aller Gemeindegruppen bis in die 90er Jahre hinein.

1949:
Benutzung als Notkirche, bis die Lutherkirche 1954 wieder eingeweiht werden konnte.

1946 – 1949:
Wiederaufbau des Gemeindehauses; durch großen ehrenamtlichen Gemeindegliedereinsatz und unter Förderung von Hörder Firmen. Die von Hoesch besorgte Notverglasung wurde erst 1982 ausgetauscht.

1944:
Große Beschädigungen durch den 3. großen Bombenangriff auf Dortmund vom 12. März 1945. Lutherkirche, Krankenhaus Bethanien und Gemeindehaus wurden schwer beschädigt.

1910:
Die Gründung vielfältiger Gemeindegruppen, wie Jünglingsverein(1852), Evangelische Handwerker (1872) Evangelischer Arbeiterverein (1887) Jungfrauenverein (1888) Kirchenchor (1897) Frauenverein (1896), später Frauenhilfe (1914) drängten auf eine eigene Versammlungsstätte, die 1910 mit der Einweihung des Gemeindehauses geschaffen wurde.

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KINDERGÄRTEN
Es gibt in unserer Kirchengemeinde zwei evangelische Tageseinrichtungen für Kinder, die eng miteinander kooperieren und in der Gesamtträgerschaft der Ev. Kirche in Dortmund stehen:

Ev. Elias-Kindergarten
Aldinghofer Str. 19
Tel.: 41 12 65

Ev. Familienzentrum „Zum Guten Hirten“
Nortkirchenstr. 5 
Tel.: 43 74 24

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FRIEDHOF

Ev. Friedhof Hörde
Am Oelpfad 39
44263 Dortmund