Unter dem Leitwort aus dem 1. Petrusbrief richtet das Presbyterium seinen Blick auf die verschiedenen Bedürfnisse und Begabungen der Menschen in Hörde sowohl im geistlichen als auch im diakonischen Bereich, die beim Gemeindeaufbau als „lebendige Steine“ in bunter und konstruktiver Gestalt die evangelische Kirche in Hörde bilden.

 

Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen gemeindlichen Angebote und zur Bereitstellung der erforderlichen räumlichen Struktur für eine Kirche mit Zukunft in Hörde sind im vom Presbyterium folgende drei Zentren festgelegt worden:

  1. Gottesdienstliche und kulturelle Angebote in der Lutherkirche und in der Friedhofskapelle
  2. Anlaufstelle für Familien im Sozialraum im
    Ev. Familienzentrum „Zum Guten Hirten“ in Kooperation mit dem Ev. Elias-Kindergarten
  3. Gruppen und Veranstaltungen im Gemeindehaus Wellinghofer Str.21

Diese drei Zentren haben ihre jeweiligen eigenen Standorte, sind jedoch eng miteinander verbunden und bilden gemeinsam das Grundgerüst für den Gemeindeaufbau im Zeichen des Evangeliums von Jesus Christus.

GEMEINDEKONZEPTION:

Die Ev. Kirchengemeinde Hörde befindet sich seit 2005 in einem prägnanten strukturellen Umbruch. Die Folge waren die Vereinigung mit der Ev. Advent-Kirchengemeinde, die schmerzlichen Abschiede von der Adventkirche und dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus als Gottesdienststätten, vom Advent-Kindergarten und vom Gemeindehaus am Steinkühler Weg. Bedeutsam der Bau des neuen Ev. Familienzentrums „Zum Guten Hirten“ an der Nortkirchenstraße. Anfang 2012 trat die neue Konzeption „Hörde Evangelisch“ in Kraft, nach der die Gemeindearbeit in sechs Schwerpunkten erfolgte.

Da die dritte Pfarrstelle von Pfarrer Hendrik Münz mit 50 % Umfang nur bis Mitte 2018 befristet ist und der landeskirchliche Personalschlüssel keine Wiederbesetzung vorsieht, war eine Überarbeitung der Konzeption notwendig. Wenn die Ev. Landeskirche von Westfalen die Genehmigung erteilt, wird die Konzeption im Frühjahr 2018 in Kraft treten. Sie erfolgt auf Basis der sechs Handlungsfelder der Landeskirche. In diesem Rahmen setzt die Gemeinde folgende zwei Schwerpunkte:

Schwerpunkt 1: Gottesdienste und Amtshandlungen

Schwerpunkt 2: Seelsorge, Beratung und soziale Arbeit

Beim Neujahrsempfang am 21. Januar 2018 hat das Presbyterium die Konzeption in ihren Einzelheiten vorgestellt. Seit diesem Zeitpunkt gibt es neue Anfangszeiten der Gottesdienste:
Die Abendmahlsgottesdienste finden an jedem 1. Sonntag im Monat wie gewohnt um 10 Uhr statt. An den anderen Sonntagen beginnen die Gottesdienste erst um 11 Uhr. Allerdings wird dann bereits ab 10 Uhr ein Frühstück in der Lutherkirche angeboten.

Zu Beginn des neuen Jahres hat uns besonders der Weggang von Pfarrer Hendrik Münz beschäftigt. Am Sonntag, 11. Februar fand der Abschied statt.

Das Presbyterium dankt Hendrik Münz für seinen weit über die 50 % hinausgehenden Dienst und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 8 1/2 Jahren.

Schweren Herzens haben wir ihn in die kreiskirchliche Pfarrstelle der Notfallseelsorge ziehen lassen und wünschen ihm, seiner Frau Aneta und seinen Söhnen Markus und Lukas für die Zukunft viel Glück und Erfolg mit Gottes Segen.

 

Im Rahmen des Jahresthemas 2015 wurde das Logo mit lebendigen Steinen gefüllt. Auch für Sie ist noch Raum in der Hörder Gemeinde:

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